Fragen zur StromPreisanpassung 2022

Die EVL gibt Antworten

Die Energieversorgung Leverkusen (EVL) passt zum 1. Januar 2022 ihre Strompreise an. Die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen finden Sie hier.

Warum ändern sich die Strompreise?

Aufgrund gestiegener Strom-Beschaffungskosten und gestiegener Netzentgelte erhöhen sich die Strompreise.

Wie ändern sich die Strompreise?

Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 kWh steigt die Stromrechnung über alle Tarife - alte wie neue - um rund 6,55 Euro im Monat.

Wie setzt sich der Strompreis in Deutschland zusammen?

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Wie werde ich über die Preisanpassung informiert?

Über die genauen Vereinbarungen infolge der Preisanpassung in den einzelnen Verträgen informieren wir jeden Kunden per Post mit einem persönlichen Anschreiben.

Warum bekomme ich möglicherweise mehrere Briefe an einem Tag von der EVL?

Der Grund ist, dass die Kosten für das Zusammensortieren der Schreiben höher sind als das Porto für einzelne Briefe. Wir bitten insofern um Ihr Verständnis. Vielen Dank!

Wird die Höhe meiner Abschläge verändert?

Nein. Bis zu Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung werden wir die Abschlagsbeträge für Strom nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch ändern. Sie haben die Möglichkeit, über unser Kundenportal im Internet Ihre
Abschläge anzupassen.

Kann ich eine genaue Aufteilung nach altem/neuem Preis vornehmen?

Ja. In der nächsten Jahresverbrauchsabrechnung wird automatisch zum 1. Januar 2022 eine Aufteilung des Verbrauchs auf Grundlage Ihres Durchschnittverbrauchs und der jahreszeitlichen Verbrauchsschwankungen vorgenommen. Wenn Sie die Aufteilung nach abgelesenem Wert wünschen, notieren Sie bitte Ihren Zählerstand zum Stichtag 31. Dezember 2021 und übermitteln Sie uns diesen Zählerstand schriftlich bis spätestens
11. Januar 2022.

Das geht am schnellsten über unser Kundenportal im Internet sowie formlos per Post unter Angabe von Kunden- und Zählernummer.
Die Adresse lautet: Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG, Postfach 10 11 60, 51311 Leverkusen.

Nach dem 11. Januar 2022 eintreffende Zählerstände können nicht mehr berücksichtigt werden.

Wie kann ich mich auf der EVL-Homepage über meine Rechnung informieren?

Mit der Online-Rechnungserklärung der EVL können Sie ganz bequem die wichtigsten Informationen zu Ihrer Jahresrechnung anhand einer Musterrechnung ansehen.

Von Abrechnungswert bis Zustandszahl – Dort liefert das Energielexikon der EVL auch alle wesentlichen Begriffserklärungen und Definitionen. Viele weitere Antworten und Statistiken gibt es zudem auf der Internetseite des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (bdew).

Habe ich ein Sonderkündigungsrecht?

Um Ihren Vertrag zu den neuen Konditionen fortzusetzen, müssen Sie nichts veranlassen. Aufgrund der Änderungen haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, das Sie ohne Einhaltung einer Frist zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisanpassung schriftlich ausüben können.

Sprechen Sie uns in jedem Fall vorher an. Unsere Mitarbeiter:innen im City Point beraten Sie gerne persönlich. Bei einem Gespräch – telefonisch oder vor Ort – informieren wir Sie über Ihren Vertrag und überprüfen mit Ihnen gemeinsam, ob es für Sie als EVL-Kunde noch Einsparpotenzial gibt.

Servicenummer 0214 8661 661, Mo. - Fr. 8.00 - 18.00 Uhr

Was kann ich machen, um meine Energiekosten zu steuern?

Kleine Einsparungen beim Gesamtverbrauch helfen oft schon die Energiekosten zu steuern. Die EVL unterstützt Sie dabei, Einsparpotentiale zu identifizieren. Mit dem Energiespar-Service bietet die EVL Ihnen geldwerte Vorteile und Möglichkeiten, die Energiekosten durch effizienten Einsatz von Energie bei gleichzeitigem Engagement für die Umwelt zu senken. Unsere Energieberater kommen auch gerne zum persönlichen Gespräch vorbei.

Entwicklung Preisbestandteile

Ausführliche Informationen über die Entwicklung der Preisbestandteile werden in unserem Blog-Artikel
evl-erleben.de dargestellt.

Energiespartipps

  1. Neue Heizungspumpe
    Bei einer Zentralheizung ist die Pumpe dafür zuständig, dass jeder Heizkörper im Haus mit warmem Wasser versorgt wird. Dass diese einer der größten Energieverschwender sein kann, ist vielen Eigenheimbesitzern nicht klar: Eine alte, ungeregelte Heizungspumpe verbraucht 100 bis 200 Euro Strom pro Jahr, während sich eine Hocheffizienz-Pumpe mit rund 10 Euro Strom begnügt! Die passende Förderung für den Austausch findet die Förderdatenbank unter www.ganz-einfach-energiesparen.de
    (Berechnungsgrundlage: Arbeitspreis Strom 0,28 Euro/kWh, Betrieb 6.840 Stunden pro Jahr)
  2. Warmes Wasser nicht verschwenden
    Duschen statt Baden spart eine Menge Energie. Aber auch beim Duschen gibt es noch ein hohes Sparpotential: Duscht man nur eine Minute weniger und bei einem Grad niedriger, spart das bares Geld. Meist reicht eine Temperatur von 37 Grad. Generell sollte warmes Wasser beim Händewaschen und Zähneputzen nicht unnötig laufen.
  3. LED: sparsam und langlebig
    Es lohnt sich, auch die allerletzten Glühlampen und Halogenlampen aus dem Haushalt zu verbannen, denn LED-Lampen verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom bei einer über zehnmal längeren Lebensdauer. Da machen sich die höheren Kosten schnell bezahlt. Auch Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) sind „out“: seit September 2021 dürfen sie nicht mehr neu in den Handel gebracht werden, Restbestände dürfen aber noch abverkauft werden.
  4. Alte und ineffiziente Kühl- und Gefriergeräte austauschen
    Auch wenn das Altgerät noch funktioniert, lohnt es sich, über eine Neuanschaffung nachzudenken.
    Ein Beispiel: Wird eine ineffiziente Kühl-Gefrierkombination aus dem Jahr 2000 gegen ein besonders sparsames Gerät ausgetauscht, lassen sich pro Jahr rund 70 Prozent der Betriebskosten sparen, das sind 90 Euro. Bei einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 12 Jahren addiert sich die Einsparung auf fast 1.100 Euro. (Berechnungsgrundlage: Arbeitspreis Strom 0,28 Euro/kWh)
  5. Stand-by-Verluste vermeiden
    Stand-by-Verbräuche im Haushalt können sich leicht auf 100 Euro pro Jahr addieren, denn Geräte wie Fernseher, PC, Router, Laserdrucker, schnurloses Telefon, Kaffeemaschine, DVD-Spieler, HiFi-Anlage und Spielkonsole stehen in den meisten Haushalten. Oft werden sie aus Bequemlichkeit nicht bzw. nicht ganz ausgeschaltet, manche Geräte haben aber auch keinen Aus-Schalter mehr. Hilfe kommt von der europäischen Ökodesign-Verordnung zur Vermeidung von Leerlauf- und Schein-aus-Verlusten (Stand-by):
    Die Leistungsaufnahme neuer Geräte darf seit 2013 im Aus-Zustand und im Bereitschaftszustand max. 0,5 Watt betragen, wird zusätzlich eine Information oder Statusanzeige bereitge-stellt darf max. 1 Watt verbraucht werden.
    Geräte im vernetzten Bereitschaftsbetrieb dürfen eine deutlich höhere Leistungsaufnahme haben: Seit 2017 werden z. B. Router, VoIP-Telefone und Modems auf 8 W beschränkt. Vernetzte Haushaltsgeräte dürfen seit 2019 max. 2 Watt verbrauchen. Vor allem bei älteren Geräten gilt daher: Durch Ausschalten bzw. durch Nutzung einer schaltbaren Steckerleiste Leerlauf- und Schein-aus-Verluste vermeiden.
  6. Besser den Wäschetrockner verwenden
    Der Wärmepumpen-Wäschetrockner sagt dem vormals schlechten Ruf des maschinellen Trocknens den Kampf an. Für Haushalte ohne Trockenplatz im Freien bietet er die wirt-schaftlichste Trockenmethode, zudem arbeitet er schnell und schont Allergiker. Wärmepum-pentrockner nutzen die Wärme aus der Abluft und werden dafür auch mit der besten Ener-gieeffizienzklasse A+++ belohnt. Die sparsamsten konventionellen Kondensationstrockner erreichen dagegen maximal Energieeffizienzklasse B und verbrauchen mehr als doppelt so viel Strom wie Wärmepumpentrockner. So machen sich die Mehrkosten bei der Anschaffung bald bezahlt.
  7. Wäsche waschen: One Klick down
    Rund drei Viertel des Stroms benötigt die Waschmaschine zum Erwärmen des Wassers, die Mechanik (Schleudern und Drehen der Trommel) hat wenig Einfluss. Mit einer Verringerung der Waschtemperaturen lässt sich daher besonders viel Strom sparen. Normal bis leicht verschmutzte Wäsche wird auch schon bei niedrigen Temperaturen sauber: 40 statt 60 °C, 30 statt 40 °C und zum Auffrischen reichen sogar 20 °C. Bettwäsche und Handtücher müssen heutzutage nicht mehr gekocht werden – gut für die Haushaltskasse, denn der Waschgang bei 90 Grad benötigt fast 50 Prozent mehr Energie als eine 60 °C-Wäsche. Zusätzlich wird die Wäsche geschont. Hohe Temperaturen sind nur noch in Ausnahmefällen nötig, wenn besondere Hygiene wichtig ist. Besonders sparsam ist das neue Programm „eco 40-60“, damit kann normal verschmutzte Baumwollwäsche, die als bei 40 °C oder 60 °C waschbar gekennzeichnet ist, zusammen gereinigt werden.
    Bitte beachten: Das Waschmittel entsprechend der Bedienungsanleitung dosieren. Je Kalkhaltiger das Wasser, desto mehr Waschmittel ist nötig. Auskunft über die Wasserhärte erteilt der Wasserversorger.
  8. Kältegeräte: Richtige Aufstellung spart Energie
    Grundsätzlich gilt: Je kühler der Standort, desto geringer der Stromverbrauch – eine Verringerung der Raumtemperatur um nur ein Grad senkt den Stromverbrauch bei Kühlgeräten um etwa sechs Prozent, bei Gefriergeräten um drei Prozent. Als Faustregel gilt also: Kühlgeräte immer an einem möglichst kühlen Ort aufstellen. Außerdem sollten sie nicht neben einer di-rekten Wärmequelle stehen, sei es der Heizkörper oder auch die direkte Sonneneinstrahlung.
  9. Gewusst wie: Stromverbrauch halbieren in der Küche
    Wer in der Küche einige einfache Regeln berücksichtigt, kann ohne größere Anschaffungen den Stromverbrauch beim Kochen halbieren:
    • Wasser im elektrischen Wasserkocher erhitzen.
    • Kochtöpfe immer mit Deckel benutzen und nach dem Ankochen die Leistung der Kochstelle
      rechtzeitig reduzieren.
    • Spezialgeräte wie Eierkocher und Kaffeemaschine nutzen sowie das Mikrowellen-gerät für kleine
      Mengen und kurze Garzeiten.
    • Kaffeemaschine und Thermoskanne verwenden. Praktisch ist eine Kaffeemaschine, die direkt in die
      Thermoskanne brüht.
    • Im Verhältnis spart die Zubereitung größerer Mengen Energie (nur sinnvoll, wenn die gesamte
      Speisenmenge verwendet wird).
  10. Beim Gerätekauf auf das Energielabel achten
    Das Energielabel ist eine europaweit vorgeschriebene Verbraucherinformation, die Geräte nach ihrem Energieverbrauch in Klassen einteilt, um sie auf einen Blick vergleichbar zu machen. Die Klassen werden mit farbigen Balken gekennzeichnet von dunkelgrün = niedriger Verbrauch bis rot = hoher Verbrauch. Meist sind es sieben Klassen, es können aber bis zu zehn sein von A+++ bis G.
    Neues Energielabel kommt stufenweise: Seit März 2021 sind Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Waschtrockner und Fernseher mit dem neuen Energielabel im Handel erhältlich, elektrische Lampen seit September 2021. Die auffälligste Änderung ist die Rückkehr zur einheitlichen Energieverbrauchsskala mit den Klassen A bis G, die Plus-Klassen fallen somit weg.
    Das Online-Tool „Energielabel-Kompass“ erklärt alle Energielabel aktuell und verständlich:
    www.energielabel-kompass.de

    (Quelle: bdew)

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

EVL-Kundencenter im City Point

Friedrich-Ebert-Platz 11
51373 Leverkusen-Wiesdorf
Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr persönlich für Sie erreichbar

per Telefon: 0214 8661-661
Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr 

per E-Mail: evl@20950c58645e47199335ffe3bd638ff6evl-gmbh.de