Für Unsere Umwelt

Unser Engagement für ein grünes Leverkusen

Die Energieversorgung Leverkusen (EVL) leistet jeden Tag ein Stück Daseinsvorsorge für Leverkusen und seine Einwohner. Als Teil von Leverkusen sind wir uns darüber bewusst, dass unser Handeln Auswirkungen auf unsere Umwelt hat und leisten deshalb in unserem beruflichen Alltag verschiedene Beiträge für den Umwelt- und Klimaschutz. Außerdem unterstützen und entwickeln wir verschiedene Projekte, die Leverkusen grüner und nachhaltiger machen.

Grünstrom

Klimaneutraler Strom für alle ohne Aufpreis 

Im Mai 2021 bekommen alle Tarifkunden der EVL automatisch Grünstrom ohne Aufpreis. Das verbessert den ökologischen Fußabdruck eines jeden Kunden und hat andere Vorteile wie die Förderfähigkeit für Wallboxen im Eigenheim. Bei Zehntausenden Kunden in der Stadt entspricht die Umstellung CO2-Einsparungen von rund 45.000 Tonnen pro Jahr. Positiver Nebeneffekt: Je mehr Kunden Grünstrom beziehen, desto weniger gut kann Atom- und Kohlestrom vermarktet werden. Der Kraftwerke-Mix verschiebt sich weg von den herkömmlichen hin zu den regenerativen Erzeugungsanlagen. 

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Klimaneutrales Unternehmen

Der ökologische Fußabdruck kommt auf den Prüfstand

Windpark nahe Berlin

Die EVL will in den kommenden Jahren als Unternehmen selbst etwas für den CO2-Ausstoß tun. Im Februar 2021 ist ein Projekt gestartet, das sich um das Thema CO2 und seine Kompensation dreht. Bei der CO2-Bilanz wird der ökologische Fußabdruck der Energieversorgung Leverkusen wird erfasst - vom Fuhrpark bis hin zur Wärme-Erzeugung. Nach der CO2-Bilanz erarbeitet eine Projektgruppe konkrete Minderungsstrategien mit dem Ziel eines klimaneutralen Stadtwerks. Die EVL beginnt frühzeitig mit dem Projekt, das unaufschiebbar ist. Spätestens 2050 soll die gesamte EU klimaneutral sein.  

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Photovoltaik

Produkte und Projekte für die Energiewende 

Die EVL setzt Großprojekte wie die Photovoltaik-Anlage auf der Käthe-Kollwitz Gesamtschule in Rheindorf um. Mehr als 2000 Solarpanels erzeugen dort jährlich 500.000 Kilowattstunden Solarstrom und helfen dabei, 200 Tonnen CO2 einzusparen. Seit rund drei Jahren setzt die EVL auch ihr Mieterstrommodell Photovoltaik (PV) um. Bei dem Dienstleistungspaket produziert eine PV-Anlage auf dem Flachdach des Hauses Sonnenstrom. Dieser kann im Gebäude ohne Netzdurchleitung von den Hausbewohnern genutzt werden. Damit können Mieter erstmals von der Energiewende profitieren. 

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Windkraft

Die Kraft des Windes nutzen

Windpark nahe Berlin

Die Energieversorgung Leverkusen (EVL) befürwortet nicht nur die Energiewende. Sie gestaltet sie auch mit. Schon 2013 hat die EVL für rund 900.000 Euro Anteile an einem bereits bestehenden Windpark in der Nähe von Berlin gekauft (siehe Foto). Der Park hat eine Leistung von insgesamt 27 Megawatt. Die Windräder in der Anlage erzeugen jährlich Strom für rund 15.000 Haushalte - und sparen rund 23.000 Tonnen CO2 ein.

Seit 2016 ist die EVL zudem mit einer Investitionssumme von fünf Millionen Euro an der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co.KG (TEE) beteiligt. Über die TEE wird die EVL in den kommenden Jahren deutschlandweit in ertragreiche Windparks und Photovoltaik-Freiflächenanlagen investieren.

Wildbienen-Stationen

Neue Untermieter: EVL betreibt drei Wildbienen-Hotels 

Drei verschiedene Standorte der Energieversorgung Leverkusen sind zu kleinen Oasen für heimische Wildbienen aufgeblüht: Handgebaute Wildbienen-Hotels sorgen für einen sicheren Brutplatz und bunte Blühstreifen dienen den kleinen Tieren als Nahrungsquelle. Gebaut wurden die Nisthilfen von EVL-Mitarbeiter Stephan Eßer, der seit vielen Jahren Bruthilfen für Wildinsekten anfertigt und sich für den Schutz der Wildbienen engagiert.

Warum ist der Schutz der Wildbienen so wichtig? 

Die Population der Wildbienen ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen: Pestizide, versiegelte Flächen, durchforstete Wälder und fehlende Blühstreifen schränken sie in ihrem Lebensraum immer mehr ein. In NRW ist die Hälfte der Arten vom Aussterben bedroht. Auf der anderen Seite sind wir Menschen auf die Bestäubungsleistung der Wildbienen angewiesen. Rund 80 Prozent der Wild- und Nutzpflanzen werden von Insekten bestäubt – hauptsächlich von Wild- und Honigbienen. 

Jeder Jeck ist anders 

In Deutschland leben rund 560 verschiedene Arten, davon circa 320 in der rheinischen Region. „Jede Art hat ihre eigenen Vorlieben was Futter und Brutplatz angeht“, erzählt Stephan Eßer, der das Verhalten der kleinen Nutztiere genauestens beobachtet. „Ich probiere viel aus und schaue, ob das von den Tieren angenommen wird. Nach meinen Beobachtungen baue ich dann die Hotels“, sagt Eßer.

Infos und Tipps zum Download als PDF.

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Gewässerschutz

Kooperation mit der Landwirtschaft
 

Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel. Damit das im Wasserwerk Rheindorf gewonnene Trinkwasser bedenkenlos getrunken werden kann, setzt der Schutz des dafür benötigten Grundwassers früh an: auf den Feldern rund um die Stadt. Denn in Leverkusen ist der Grundwasserschutz seit Jahrzehnten ein gemeinsames Anliegen von Landwirten und EVL.

„Wir arbeiten zusammen daran, dass so wenig Düngemittelrückstände wie möglich ins Grundwasser gelangen“, sagt Alexander Boßhammer, der seitens der EVL für die Kooperation zuständig ist.

Die Trinkwasserverordnung legt fest, dass ein Liter Trinkwasser höchstens 50 Milligramm Nitrat enthalten darf. Ein Wert, der bis in die 1990er Jahre in weiten Teilen Deutschlands deutlich überschritten wurde. Dass die Werte seitdem in Leverkusen deutlich besser wurden und heute ab Ausgang Wasserwerk Rheindorf um mehr als 50 Prozent unter denen von vor 25 Jahren liegen, ist der Kooperation von Landwirtschaft und EVL zu verdanken.

„Bis die Nitrat-Rückstände über das Grundwasser im Wasserwerk ankommen, dauert es Jahre“,
sagt Alexander Boßhammer. „Deshalb ist es wichtig, immer weiter an den verschiedenen Projekten zu arbeiten.“ Neben der intensiven Beratung zählt dazu beispielsweise die Flächen-Extensivierung: Seit 2006 zahlt die EVL eine Entschädigung an Landwirte, die auf ihren Äckern ohne zu düngen Gras wachsen lassen. Den Verdienstausfall gegenüber der Bepflanzung mit Rüben oder Getreide berechnet jedes Jahr die Landwirtschaftskammer. So wurden in den vergangenen Jahren rund 36 Hektar Fläche für den Grundwasserschutz in den zeitweiligen Ruhestand geschickt. Andere Maßnahmen sind die Entschädigung beim Zwischenfruchtanbau im Winter, die Einrichtung eines geschlossenen Bewässerungssystems in Gewächshäusern oder die biologische Schädlingsbekämpfung durch das Aussetzen natürlicher Fressfeinde.

Langjährige Kooperation

Wie wichtig dieses gemeinsame Engagement ist, zeigt die aktuelle politische Diskussion: Die EU-Wasserrahmenrichtlinie sieht vor, dass bis spätestens 2027 das Grundwasser flächendeckend in einen guten ökologischen Zustand überführt werden muss. In Leverkusen arbeiten EVL und Landwirtschaft dafür bereits erfolgreich Hand in Hand. Seit 1982 arbeiten EVL und Landwirte für den Gewässerschutz zusammen. 1993 wurde offiziell die „Kooperation Gewässerschutz Rheinschiene Süd“ gegründet.

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