Energiemarkt aktuell

Energie und Verantwortung für unsere Region

Als kommunaler Versorger sind wir nicht nur für eine stabile Energieversorgung zuständig, sondern tragen darüber hinaus Verantwortung gegenüber unseren Kundinnen und Kunden. Gerade in der aktuellen Energiekrise ist es deshalb für uns selbstverständlich, dass wir den Leverkusenerinnen und Leverkusener bei den anstehenden Herausforderungen zur Seite stehen und Hilfestellung anbieten. Ob vor Ort bei einer Tarifberatung im City Point, Energieberatung in den eigenen vier Wänden oder wie an dieser Stelle online mit ausführlichen Informationen: Wir sind für Sie da.

Beratungstermine

Sie haben konkrete Fragen zum Thema Energiesparen? Dann schauen Sie gerne bei unseren Energieberatern vor Ort vorbei. Diese treffen Sie nicht nur im City Point an, sondern auch auf unseren im Stadtgebiet verteilten zahlreichen Veranstaltungen.

Weitere Termine vor Ort sind in Planung und werden hier schnellstmöglich veröffentlicht.

Parallel zu unseren persönlichen Energieberatungen informieren wir Sie auch über das Thema Energiesparen im Rahmen diverser Informationsveranstaltungen.

Soziale Angebote bei finanziellen Problemen

Um Geringverdienern ein umfassendes und unbürokratisches Hilfs- und Beratungsangebot präventiv und im Notfall zur Verfügung zu stellen, haben die Stadttöchter und Organisationen gemeinsam mit der Stadt Leverkusen im Rahmen eines Runden Tischs "Grundsicherung Energie" Angebote zusammengestellt. Wer in finanzielle Probleme gerät, bekommt auf den Seiten der Stadt einen Überblick über die Hilfen.

Energiespar-Service

Eine Lampe hier, ein Fernseher dort – in Zeiten steigender Energiepreise zählt jede Kilowattstunde. Neben unserem Blog evl-erleben.de geben wir Ihnen darüber hinaus in unserer Rubrik "Energiespar-Service" Anregungen, Informationen und Hilfestellungen beim sparen von Strom, Wasser und Wärme.

Energiespartipps I Energy Saving Tips in different languages

Was verbraucht am meisten Strom? Wie finde ich Stromfesser im Haushalt? Der Flyer, der Verbraucherzentrale NRW sowie die Broschüren der ASEW helfen Ihnen die ein oder andere Kilowattstunde zu sparen.

Energiespartipps in einfacher Sprache
Heizlüfter
Heizung optimieren
Gesunde Luft im Haus
Wertvolles Trinkwasser

What consumes the most electricity? How can I find electricity guzzlers in my household? The flyer from the Verbraucherzentrale NRW will help you to save energy and costs.

Energy Saving Tips I arabic
Energy Saving Tips I dari
Energy Saving Tips I english
Energy Saving Tips I kurdish

Energiespar-Videos

Auf ihrer Website hat die ASEW in Form von unterschiedlichen Erklärfilmen Themen wie Abschlagszahlung, Energiepreisentwicklung und -beschaffung verständlich aufbereitet. Mit einem Klick gelangen Sie auf die Website der ASEW und zu dem jeweiligen Video:

Energiepreisentwicklung
Erdgaspreiszusammensetzung
Abschlagszahlungen
Der CO2-Preis
Energieberatung

Häufige Fragen

Preisgestaltung

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zu den Themen Strom- oder Gaspreis und Energiekosten allgemein.

Wie lange steigen die Preise noch?

Eine Aussage hierüber ist leider nicht möglich. Dies ist von der Entwicklung der Gaspreise und damit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine, der Dürre in Europa, den Schwierigkeiten bei den AKW in Frankreich und der globalen Nachfrage nach LNG und Kohle, welche wiederum von der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmt wird, abhängig.

Eine Prognose ist auf dieser Basis nicht möglich. Eine Möglichkeit, um sich gegen dauerhaft steigende Preise abzusichern, stellt jedoch die Investition in erneuerbare Energien dar, mit der Deutschland und Europa unabhängig von teuren Rohstoffimporten werden können.

Darüber hinaus gilt: Enegiesparen ist das wirksamste Mittel, um dieser Krise Herr zu werden.

Mit welchem Preis muss ich rechnen?

Viele Kundinnen und Kunden haben zum jetzigen Zeitpunkt noch wenig Vorstellung darüber, wie sich die steigenden Energiepreise auswirken. Die folgenden Beispiele zeigen die Entwicklung. 

Die folgende Tabelle rechnet mit den EVL-Preisen im Produkt ERDGAS@EVL:basis und ERDGAS@EVL:regio:

Bild vergrößern

Die folgende Tabelle rechnet mit den EVL-Preisen im Produkt STROM@EVL:basis und STROM@EVL:regio:

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Wie wirkt der Gaspreis auf den Strompreis?

In Deutschland und Europa erfolgt die Erzeugung von Strom weitestgehend mittels erneuerbarer Energien, also Photovoltaik, Wind und Wasser, aber auch durch konventionelle Erzeuger wie Kohle-, Atom- und Gaskraftwerke. Letztere werden einerseits gebraucht, da sie kurzfristig Schwankungen in der Erzeugung erneuerbarer Energien ausgleichen können, welche sich mit dem verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien verstärken werden.

Andererseits wurde Gas lange Zeit als die Brücke hin zu den erneuerbaren Energien gehandelt, um auf diesem Wege geringere Erzeugung aus Kohle- und Atomkraftwerken zu ersetzen.

Nun sehen die geltenden Regeln an den Energiemärkten vor, dass der jeweils teuerste Strom-Erzeuger den Preis setzt (sogenannte „Merit-Order“).

Da dies durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und den Wegfall der Kohle- und Kernkraftwerke häufig ein Gaskraftwerk ist, führen die enorm hohen Gaspreise, in Kombination mit den generell hohen Preisen für alternative Brennstoffe, auch dazu, dass der Strompreis im Durchschnitt deutlich steigt.

Warum soll ich meinen Abschlag anpassen?

Einmal im Jahr erhalten Sie Ihre Strom- und Gasrechnung. Dort finden Sie ihren Strom- und Gasverbrauch und die Kosten, die sich aus dem Verbrauch im Zeitraum von i.d.R. 12 Monaten ergeben haben. Sie müssen jedoch nicht den Gesamtbetrag auf einmal zahlen, sondern nur die Differenz aus ihren bereits geleisteten monatlichen Abschlagszahlungen und dem in der Rechnung aufgeführten Gesamtbetrag.

Formel: Tatsächlicher Verbrauch bzw. Kosten – Abschlag (i.d.R. 12 Monate) = Rechnungsbetrag Gutschrift/Nachzahlung

In Ihrer Rechnung wird daher entweder eine Gutschrift oder eine Nachzahlung ausgewiesen. Die Gesamtkosten in Ihrer Rechnung sind die Basis für die Höhe Ihrer aktualisierten monatlichen Abschlagszahlung für das folgende Jahr.

Werden nun die Preise zwischen zwei Rechnungen erhöht, wird auch Ihr Gesamtbetrag steigen, den wir Ihnen am Ende den Verbrauchsjahres in Rechnung stellen.

Um eine hohe Nachzahlung zu vermeiden, sollten Sie daher ihren monatlichen Abschlag nach einer Preissteigerung ebenfalls erhöhen.

Warum steigt mein Tarif nicht in gleichem Maße wie die Beschaffungspreise?

Einen Großteil der Energiemengen, die Sie als Verbraucher:in für 2022 und 2023 benötigen, wurde bereits frühzeitig beschafft. Sie profitieren daher aktuell von einem Durchschnittswert, der sich aus der Beschaffung der letzten Jahre ergibt. Stadtwerke verteilen so das Beschaffungsrisiko, das sich durch die schwankenden Einkaufspreise ergibt, über mehrere Jahre. In Zeiten, in denen die Preise steigen, haben Sie dadurch einen Vorteil.

So konnten sowohl die Preise für Strom als auch die Preise für Erdgas, auch über die Heizperiode 2021/22, für Sie stabil gehalten werden. Dennoch sind auch regionale Energieversorger leider nicht unabhängig von diesen Entwicklungen auf den Energiemärkten.

Natürlich müssen diese für Sie weitere Gas- und Strommengen für dieses und die nächsten Jahre zu den aktuellen Preisen beschaffen. Daher können Energieversorger sich Preissteigerungen nicht entziehen. Gerade im Sommer 2022 haben die Großhandelspreise noch nie dagewesene Höhen erreicht. Zuletzt sind sie wieder stark gesunken. Trotz der starken Schwankungen müssen sich in Deutschland Unternehmen und private Verbraucher dennoch auf deutlich gestiegene Gaspreise einstellen, da Börsenpreise Momentaufnahmen sind und sich nicht unmittelbar in den Energiepreisen der Versorger niederschlagen. Insgesamt liegen die Jahresdurchschnittspreise an den Terminmärkten für Strom und Gas 2022 weit über denen aus dem Vorjahr.

Auf längere Sicht geht die Branche von sinkenden Preisen aus. Schon heute ist aber klar, dass das Gas für die Verbraucher nie wieder so günstig werden kann, wie zu Zeiten der Abhängigkeit vom russischen Gas.


Wie entwickeln sich die Bestandteile des Strom- und Gaspreises?

Die Zusammensetzung der Preise für Strom und Gas hat sich in den vergangenen Monaten enorm verändert. So lag der Anteil von Steuern, Abgaben und Netzentgelten am Strompreis 2021 noch bei regelmäßig über 60 %, 2020 waren es sogar über 75 %. Beim Gaspreis lag dieser Wert 2020 und 2021 bei über 50 %.

Der Anteil hat sich 2022 sowohl bei Strom als auch Gas deutlich verringert und wird weiter fallen, da steigende Beschaffungspreise einen immer größeren Anteil einnehmen werden.

Grafik Strompreis für Haushalte
Grafik Erdgaspreis für Haushalte

Mit welchen Mehrkosten muss ich eigentlich rechnen?

Das kommt natürlich ganz auf Ihre jeweilige Situation an, vor allem wie genau Sie wohnen und wie viele Personen mit Ihnen zusammenleben. Denn natürlich verbraucht der sprichwörtliche Singlehaushalt in einer Stadtwohnung weniger Strom oder Erdgas als eine vierköpfige Familie in einem freistehenden Einfamilienhaus. Am einfachsten sind zur Veranschaulichung Beispielrechnungen. Diese finden Sie auf unserem Blog evl-erleben.de.

Die Börsenpreise sinken wieder, warum nicht die EVL-Preise?

Als kommunales Versorgungsunternehmen garantiert die EVL ihren Kunden grundsätzlich Energie zu marktgerechten Preisen mit seriösen und transparenten Konditionen ohne Vorauskasse. Im Gegensatz zu kurzfristig am Markt agierenden Wettbewerbern fährt die Energieversorgung Leverkusen eine langfristige und konservative Beschaffungsstrategie, die dabei hilft, die Auswirkungen starker Ausschläge an den Energiebörsen auf die Energiepreise abzufedern. Die Energie wird in Teilmengen und zum Teil Jahre im Voraus eingekauft. Daher sind die in den letzten Wochen stark gesunkenen Börsenpreise eine Momentaufnahme und kommen nicht unmittelbar bei den Kundinnen und Kunden an, sondern beeinflussen langfristig die Preise.


Umlagen, Mehrkosten und Sonstiges

Was passiert mit der zum 1. November angekündigten Gasbeschaffungsumlage?

Die Kundinnen und Kunden der Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL) müssen nach den neuen Entscheidungen der Bundesregierung die eigentlich zum 1. Oktober 2022 beschlossene Gasbeschaffungsumlage nicht zahlen. Die EVL hätte diese Mehrbelastung von 2,419 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) Gas ab 1. November weitergereicht und hatte das auch schon mit entsprechenden Preisanpassungsschreiben angekündigt. Nach dem Wegfall der Gasbeschaffungsumlage erhebt die EVL zum 1. November lediglich die in den Preisanpassungsschreiben angekündigte Gasspeicherumlage von 0,059 ct/kWh und die SLP-Bilanzierungsumlage 0,57 ct/kWh (Alle Angaben in netto).

Was ist die Gasspeicher-Umlage?

Deutschland unterhält eine ganze Reihe von Gasspeichern. Das sind teilweise tatsächliche Gebäude mit Stahlhülle, teilweise aber auch unter der Erde liegende Kavernen, wo Erdgas für eine spätere Nutzung gespeichert werden kann. Die meisten dieser Speicher wurden vor einigen Jahren an Gazprom verkauft.

Mit Beginn des Ukraine-Krieges und nach der Preisgabe der deutschen Tochter von Gazprom durch das russische Mutterunternehmen hat die Bundesregierung die Hoheit über die Gasspeicher wieder übernommen. Insgesamt kann hier etwa ein Viertel des deutschen Erdgasbedarfs gespeichert werden. Teilweise waren die Gasspeicher komplett leer. Da aber in den vergangenen Monaten die Lieferung von Erdgas aus Russland immer weiter reduziert wurde, hat die Bundesregierung beschlossen, dass die leeren oder weitgehend geleerten Speicher bis zum Beginn des Winters am besten komplett gefüllt werden müssen.

Dafür muss natürlich der hohe Einkaufspreis für Erdgas an den Gasmärkten bezahlt werden. Da das gespeicherte Erdgas nicht für den direkten Verbrauch gedacht ist, sondern erst dann ins Gasnetz abgegeben werden soll, wenn kein Gas mehr nach Deutschland fließt oder zumindest eine starke Mangellage besteht, kann dieses Erdgas nicht unmittelbar weiterverkauft werden, um die hohen Kosten zu refinanzieren. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung die Gasspeicher-Umlage beschlossen. Mit dieser werden die Kosten für die Befüllung der Gasspeicher auf alle Gas-Kundinnen und Kunden umgelegt.

Die Veröffentlichung der Gasspeicherumlage erfolgte erstmals Mitte August, „spätestens sechs Wochen vor Beginn des Geltungszeitraumes“. Sie beträgt 0,059 Cent je Kilowattstunde.

Wie sieht die Mehrwertsteuersenkung für Gas und Fernwärme aus?

Wie auch in der Vergangenheit während der Corona-Krise, wird die EVL die zum 1. Oktober 2022 von der Bundesregierung beschlossene Senkung der Umsatzsteuer auf Gas und Fernwärme an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben. Zeitlich bis Ende März 2024 befristet wird für den Gas- und Fernwärmeverbrauch statt des normalen Steuersatzes von 19 Prozent der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent gelten.

Lohnt ein Energieversorgerwechsel?

Langjähriger Kunden von Stadtwerken haben den Vorteil, dass Energiemengen bereits frühzeitig beschafft wurden. Kundinnen und Kunden erhalten einen Durchschnittpreis über mehrere Jahre. Dieser wird zwar aktuell angepasst, jedoch sind die Preise trotz der Erhöhung aktuell niedriger als die Angebote auf Vergleichsportalen. Sie profitieren daher aktuell sehr davon, sollten Sie Kunde eines Stadtwerks zu sein. Neben stabilen Preisen unterstützen diese die Region darüber hinaus in vielfältiger Weise.

Bei Vergleichsangeboten von Wettbewerbern sollten Sie sich einen Wechsel gut überlegen und einen Preisvergleich vornehmen. Aktuell sind deren Preise meist höher als aktuelle Stadtwerke-Tarife. Einige Verbraucher mussten darüber hinaus bereits die Erfahrung machen, dass der beim Wechsel gewählte Energielieferant insolvent wurde und sie in der Regel ihre Vorauszahlungen nicht zurückerstattet bekommen haben. Oder die Kunden mussten zu deutlich höheren Preisen bei einem neuen Versorger abschließen. Darüber hinaus sollten Sie sich fragen, inwieweit die Wettbewerber gut für Ihre Region sind.

Was passiert, wenn ich meine Energierechnung nicht mehr zahlen kann?

Sprechen Sie uns rechtzeitig an. Sicher findet sich eine eine Lösung, die für beide Seiten akzeptabel ist. Da die Energiekrise in erster Linie aber auch eine nationale Herausforderung ist, an deren Stellschrauben nur die Bundesregierung drehen kann, hat sie in den vergangenen Wochen umfangreiche Entlastungspakete beschlossen und auf den Weg gebracht. Einen guten Überblick gibt es auf der Seite der Bundesregierung.

Vor Ort kümmert sich die EVL in Leverkusen zusätzlich um ihre Kundinnen und Kunden, und erarbeitet zurzeit Wege, um einen Beitrag für Menschen mit geringem Einkommen oder in der Grundsicherung zu leisten. Auf Initiative der Stadtverwaltung und mit Unterstützung der EVL wurde im August der Runde Tisch „Grundsicherung Energie Leverkusen“ zusammengestellt. Ziel des Runden Tischs ist es, Geringverdienern ein umfassendes und unbürokratisches Hilfs- und Beratungsangebot präventiv und im Notfall zur Verfügung zu stellen.

Werde ich im Winter weiter mit Wärme und Strom versorgt?

Gas: Die Lage ist laut Bundesnetzagentur weiter angespannt und eine Verschlechterung der Situation kann nicht ausgeschlossen werden. Die Gasversorgung in Deutschland ist im Moment demnach stabil und die Versorgungssicherheit in Deutschland derzeit weiter gewährleistet. Trotz des russischen Lieferstopps wird weiter eingespeichert und die deutschen Speicher sind zu mehr als 99 Prozent gefüllt. Obwohl die Heizperiode begonnen hat, liegt der Gasverbrauch auch temperaturbedingt unter dem durchschnittlichen Verbrauch der vergangenen vier Jahre. Die Temperaturen waren 1,9 Grad wärmer als in den Vorjahren. Das könne sich beim Wintereinbruch aber schnell ändern: „Schon ein paar kalte Tage können ausreichen, dass der Verbrauch steigt und die Speicher sich schnell wieder leeren“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Volle Gasspeicher sind also kein Garant dafür, dass Deutschland ohne Gasmangellage durch den Winter kommt.

Die Bundesnetzagentur betont ausdrücklich die Bedeutung eines sparsamen Gasverbrauchs. Eine nationale Gasmangellage im Winter könne vermieden werden, wenn erstens das Sparziel von mindestens 20 Prozent weiterhin erreicht werde. Zweitens müssen die LNG-Terminals zum Jahresbeginn einspeisen und drittens der winterbedingte Rückgang der Importe sowie der Anstieg der aktuell besonders niedrigen Exporte eher moderat ausfallen.

Strom: Beim Strom hält die Bundesnetzagentur einen großflächigen Blackout für äußerst unwahrscheinlich. Das elektrische Energieversorgungssystem sei mehrfach redundant ausgelegt und verfügt über zahlreiche Sicherungsmechanismen, die selbst bei größeren Störungsereignissen einen völligen Zusammenbruch des Übertragungsnetzes verhindern sollen.

Sollte es zu einem überregionalen Versorgungsengpass kommen, führen die Übertragungsnetzbetreiber als Ultima Ratio die notwendigen Abschaltungen von Lasten durch. Das bedeutet, dass einzelne bei den Übertragungsnetzbetreibern angeschlossene Kunden und von den Verteilernetzbetreibern versorgte Regionen für eine begrenzte Zeit „reihum“ abgeschaltet werden. Die Bundesnetzagentur hält die Wahrscheinlichkeit für gering, dass erzwungene, großflächigere Lastreduktion im kommenden Winter erforderlich wird. Die Wahrscheinlichkeit sei umso geringer, je mehr in einer angespannten Netzsituation alle einen Spar-Beitrag leisten.


Quelle: ASEW; EVL

Externe Links

Über die folgenden Institutionen gelangen Sie zu weiteren Informationen und Tipps:

ASEW (Das Effizienz-Netzwerk für Stadwerke)
Bundesregierung
Stadt Leverkusen
Verbraucherzentrale NRW

Die folgenden Links führen Sie zu hilfreichen Tools:

Heizkosten prüfen
EnergiesparChecks

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